DER ROTSCHENKEL – AN DER KÜSTE ALLGEGENWÄRTIG

DER ROTSCHENKEL – AN DER KÜSTE ALLGEGENWÄRTIG

 

Bestand

In Deutschland 14.000 Brutpaare, in Niedersachsen etwa 8.000 Brutpaare.
Wegen Lebensraumbeeinträchtigungen und Lebensraumverlusten (v. a. durch Entwässerung, intensiverer Grünlandnutzung mit früher und häufiger Mahd, Umbruch von Grünland und Eindeichungen) europaweit Rückgang des Bestandes.

 

Verbreitung

Rotschenkel kommen von Westeuropa bis Zentralasien, in Mitteleuropa vor allem an den Küsten vor. In Niedersachsen liegt der Schwerpunkt in der Naturräumlichen Region „Watten und Marschen“, hier vor allem in Salzwiesen. Im Binnenland gibt es nur punktuelle Vorkommen.

 

Schutz

Für den Schutz des Rotschenkels sind der Erhalt und die Wiederherstellung geeigneter Lebensräume unerlässlich. Hierzu zählen vor allem die Schaffung von feuchtem Grünland und eine Extensivierung der Bewirtschaftung. An den Küsten sind der Erhalt und die Beruhigung der Salzwiesen eine wichtige Schutzmaßnahme.

 

Brutverbreitung des Rotschenkels in Niedersachsen im Zeitraum von 2005–2008 (bezogen auf das Rasterfeld der Quadranten der Topographischen Karte 1:25.000)